Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 11.12.2018

Die Frau Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker, der Behindertenbeauftragte der Stadt Köln, Herr Dr. Bell, und die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik laden zur diesjährigen Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung ein am

Dienstag, 11. Dezember 2018, 17 bis 19:30 Uhr

im Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Inklusiv - mitgedacht von Anfang an

"Jedwedes politisches und gesellschaftliches Handeln soll danach befragt werden, in welcher Weise es zur Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen beiträgt oder sie verhindert."
(Hermann Haack, der frühere Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen)

Sie sind eingeladen, sich über "Disability Mainstreaming" zu informieren. Mit ihrer Forderung nach einem "Disability Mainstreaming" verbinden die Mitglieder der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik die Erwartung, dass die Belange von Menschen mit Behinderung bei allen Planungen der Stadt Köln von Anfang an beachtet werden.

Programm:

  • Begrüßung durch Bürgermeisterin Elfie Scho-Antwerpes und Dr. Günter Bell, Behindertenbeauftragter der Stadt Köln
  • Einführung in Begriff und Praxis des "Disability Mainstreaming"
  • Vortrag von Barbara Vieweg (Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e. V.)
  • Auftritt des Gebärdenchors St. Georg
  • Kölner Beispiele für Mainstreaming-Ansätze:
    • Gestaltungshandbuch der Stadt Köln: Franka Schinkel, Stadtraummanagerin
    • Gender Mainstreaming: Petra Engel, Amt für die Gleichstellung von Frauen und Männern
    • Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik: Günter Bell, Behindertenbeauftragter
    • Diversity Konzept: Nina Rehberg, Dienststelle Diversity
  • Auftritt der Sängerin Chantal Priesack, Ensemblemitglied der "Show der Begegnung" des LVR
  • Abschluss durch Dr. Günter Bell

Im Anschluss an das Programm haben Sie Gelegenheit, sich bei einem Umtrunk im Foyer an Ständen über die Kölner Behindertenpolitik zu informieren. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Köln wird mit einem Stand vertreten sein.

Unterstützung für Menschen, die als Kind oder Jugendliche Leid und Unrecht in Einrichtungen der stationären Behindertenhilfe und Psychiatrie erfahren haben

Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der BRD oder von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch unter den Folgen daraus leiden, werden von der Stiftung Anerkennung und Hilfe unterstützt. Bis zum 31. Dezember 2019 können sich Betroffene an die regionalen Anlauf- und Beratungsstellen in den Bundesländern wenden.

Fragen können über die E-Mail-Adresse info@stiftung-anerkennung-hilfe.de gestellt werden.

Die Stiftung Anerkennung und Hilfe bittet darum, diese Informationen weiterzutragen, damit Betroffene, auch über ihre Angehörigen und Betreuungspersonen, von den Hilfeangeboten der Stiftung erfahren.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Logo der KSL-Kampagne zum Persönlichen Budget bestehend aus den Großbuchstaben P und B
Logo der KSL-Kampagne zum Persönlichen Budget bestehend aus den Großbuchstaben P und B

Veranstaltung zum Persönlichen Budget in Köln am 23. Oktober 2018

Am 23. Oktober 2018 findet eine Veranstaltung zum Persönlichen Budget des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Köln statt. In der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr gibt es die Möglichkeit, sich mit Budgetnehmer*innen und Herrn Lüking vom LVR auszutauschen, die Wanderausstellung zum Persönlichen Budget zu sehen und sich Informationen über die Finanzierungsmöglichkeit eines Persönlichen Budgets einzuholen.

Programm

  • Zeit zum Ankommen
  • Vorstellung der Kampagne „Persönliches Budget – Mehr als Geld“ und der Wanderausstellung
  • Der Begleitfilm zur Wanderausstellung
  • Input: Persönliches Budget – Was bringt mir das?
  • Musikalischer Beitrag
  • Interview-Runde: Fragen und Antworten an Budgetnehmer*innen
  • Zeit für Fragen und zur Diskussion
  • Wie geht es weiter? - Ende der Veranstaltung

Die Veranstaltung findet statt im Kapitelsaal der Kartäuserkirche in der Kölner Südstadt. Die Anschrift lautet: Kartäusergasse 7b in 50678 Köln.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 30. September 2018 mit dem Betreff „Anmeldung Tag Persönliches Budget Köln am 23.10.2018“ unter anmeldung@ksl-koeln.de. Bitte teilen Sie uns mit, welcher Unterstützungsbedarf (beispielsweise Gebärden- und Schriftdolmetschung) benötigt wird.

Vielen Dank.
Wir freuen uns auf Sie!

Mehrere Beraterinnen und Berater auf der Bühne mit Moderatorin und Gebärdensprachdolmetscher - im Hintergrund Power-Point-Präsentation.r. © Martin Lässig
Mehrere Beraterinnen und Berater auf der Bühne mit Moderatorin und Gebärdensprachdolmetscher - im Hintergrund Power-Point-Präsentation.r. © Martin Lässig

Das Kölner EUTB-Netzwerk feierte gelungen seinen Auftakt

Der Auftakt zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Köln ist gelungen. Das Netzwerk EUTB in Köln, das aus unseren Beraterinnen des Vereins "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V. im EUTB-Projekt sowie dem Verein mhDeaf e.V. mit seiner Beratungsstelle DeafGuideDeaf, dem Deutschen Schwerhörigenbund und dem Elternverein mittendrin e.V. besteht, feierte am 6.9.2018 seinen Start.

Lobende Worte fanden Frau Scho-Antwerpes, 1. Bürgermeisterin und Mitglied des Rates der Stadt Köln sowie Herr Polczyk, Referatsleiter beim BMAS und Herr Dr. Stamm, Regierungsdirektor bei der Stabstelle Inklusion und Grundsatzfragen der Politik für Menschen mit Behinderungen des MAGS. Herr Polczyk ist mitverantwortlich für die Ausarbeitung der Richtlinien zur Förderung der EUTBs und Herr Dr. Stamm für die Vergabe der Förderungen. Beide zeigten ihre Anerkennung für den Einsatz der behinderten Menschen in der Selbsthilfe und der Selbstorganisation von Menschen mit Behinderung, die sich in der Zusammensetzung der Kölner EUTB-Stellen wiederfindet. Das KSL Köln begleitet die EUTB-Stellen in seinem Regierungsbezirk bei deren Aufbau und Entwicklung.

Über 100 Gäste, darunter auch viele Ratsuchende und Multiplikator*innen, feierten das Netzwerk EUTB in Köln, die Vorstellung der einzelnen Beraterinnen und Berater und das große Engagement. Im Anschluss an den offiziellen Part der Auftaktveranstaltung gab es noch Zeit zum Netzwerken und für lockeren Austausch bei Snacks und Getränken.

Gutes Gelingen wünschen wir dem Netzwerk EUTB in Köln!

© Foto: Martin Lässig

NRW-Tag in Essen

Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) haben das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) an ihrem Stand beim NRW-Tag unterstützt. Die Landesministerien präsentierten sich und ihre Arbeitsbereiche zum 72. Geburtstag von Nordrhein-Westfalen auf der so genannten Landesmeile am Burgplatz in Essen. Das MAGS veranstaltete eine Ralley, bei der die Teilnehmenden mit den Arbeitsbereichen des MAGS in Berührung kamen. Im Bereich Soziales, zu den die KSLs gehören, herrschte großer Andrang, um am Glücksrad drehen zu dürfen. Allerdings musste zuvor eine Frage aus dem Themenbereich Behinderung richtig beantwortet werden, die die Mitarbeitenden der KSLs gestellt haben. Vieles waren Fragen, die geschätzt werden mussten. Antwortoptionen gab es von uns allerdings auch. Möchten Sie ihr Wissen testen? Vielleicht wissen Sie die Antwort auf diese Frage: Wer hat die Blindenschrift erfunden? a) Johannes Gutenberg, b) Louis Braille oder c) Heino?

Interviewpartner*innen gesucht für Anfertigung einer Bachelorarbeit zum Thema „Geschwisterbeziehung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung“

Frau Mira Gollwitzer sucht für die Anfertigung ihrer Bachelorarbeit im Bereich Erziehungswissenschaften noch Interviewpartner*innen. Sie möchte die Interviews führen zum Thema Geschwisterbeziehung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Gesucht sind junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren, die über die gemeinsame Kindheit und Jugend und die Gestaltung ihrer Geschwisterbeziehung befragt werden. Der Altersunterschied zwischen den Geschwisterpaaren sollte am besten maximal acht Jahre betragen. Aber es können sich gerne Interessent*innen bei Frau Gollwitzer melden und sie schaut dann individuell, ob das für die Interviewsituation passt.

Das Bild zeigt drei Rollstuhlbasketballerinnen.
Das Bild zeigt drei Rollstuhlbasketballerinnen.

Doku: Vierzehneinhalb – Basketball auf Rädern

Anne, Mareike, und Kai sind sehr verschieden, aber sie haben ein gemeinsames Ziel: die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft 2018. Der ARD-Film begleitet die drei Rollstuhlbasketballer*innen ein Jahr auf ihrem Weg, bei dem es um mehr geht als Sport. Ein interessantes, mitreißendes und inspirierendes Portrait!

Link zum Film in der ARD-Mediathek

Das Bild zeigt zwei Rollstuhlfahrerinnen, die die Wanderausstellung betrachten.
Das Bild zeigt zwei Rollstuhlfahrerinnen, die die Wanderausstellung betrachten.

KSL-Wanderausstellung auf HandiCap-Messe

Am 24. August war die KSL-Wanderausstellung zur Kampagne "Persönliches Budget - Mehr als Geld" in Bergheim im Einsatz. Auf der Messe "HandiCap" kamen die Mitarbeitenden des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln dadurch mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und konnten verstärkt für das Persönliche Budget werben.

Informationen zu Wanderausstellung und Kampagne

Die Veranstaltung, die 2018 ihr 10-jähriges Jubiläum feierte, nutzte das KSL Köln um sich mit anderen Akteuren auszutauschen und zu vernetzen. Neben der Wanderausstellung und dem Thema "Persönliches Budget" war vor allem der Fachtag zum Thema Migration und Behinderung, den das Kompetenzzentrum am 30. Oktober in Bonn ausrichtet, von großem Interesse für Besucherinnen und Besucher.

Informationen zum Fachtag

Das Bild zeigt Menschen, die sich die Ausstellung ansehen.
Das Bild zeigt Menschen, die sich die Ausstellung ansehen.

KSL-Wanderausstellung "Persönliches Budget"

Nach ihrer Enthüllung auf dem Fachtag "Persönliches Budget - Mehr als Geld" in Gelsenkirchen ist die Wanderausstellung der KSL zum Thema nun erstmals öffentlich zu sehen. Präsentiert wird sie im Rahmen von "HandiCap - Die Messe" am 24. August in Bergheim.

Informationen zur Wanderausstellung

Informationen zu "HandiCap - Die Messe"

Seminar für Berater*innen zum BTHG

Das neue Bundesteilhabegesetz - 
Was bedeuten die Änderungen für die Beratung von Menschen mit Behinderung?

Start der Vortragsreihe für EUTB-Beratungsstellen und Interessierte zu den Themen:

  • Das neue Budget für Arbeit
  • Verschiedene Formen der Assistenz (§ 78 SGB IX)
  • Wann: 1. September 2018

von 10 bis 15 Uhr
Wo: Haus der Region
Hildesheimer Straße 18
30169 Hannover

Referent: Carl-Wilhelm Rößler,
Carl-Wilhelm Rößler ist selbst Jurist und arbeitet im Kompetenzzentrum selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln.
Er ist Mitglied im Forum behinderter Juristinnen und Juristen.

Wie teuer: 30 Euro pro Person (mit Imbiss)

Anmeldung: Sie können sich per E-Mail anmelden.
Schreiben Sie eine E-Mail an: anmelden.bthg@mittendrin-hannover.de
Schreiben Sie in die E-Mail diese Infos:

  • Ihre Firma oder Verein
  • Ihren Namen
  • Ihre Adresse
  • Ihre E-Mail-Adresse

Sie haben Hilfebedarf?
Zum Beispiel:

  • Deutsche Gebärdensprache
  • Schriftdolmetscher
  • Induktionsschleife

Dann schreiben Sie das bitte auch in die E-Mail.
Anmeldeschluss ist der 15. August 2018.