Fachliche Expertise zum Entwurf eines Ausführungsgesetzes des Landes NRW zur Umsetzung des BTHG

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf sollen die im Bundesteilhabegesetz (BTHG) normierten Änderungen, die die Länderzuständigkeit betreffen, vollzogen werden. Insbesondere die Regelungen zur Zuständigkeit müssen auf Landesebene neu geregelt werden. Der Gesetzentwurf verfügt nach Auffassung der Kompetenzzentren über richtungsweisende Ansätze, wird dem erklärten Anspruch des Gesetzentwurfs im Ergebnis jedoch nicht vollständig gerecht. Die vorliegende Expertise berücksichtigt in erster Linie Gesichtspunkte des Gesetzesentwurfs, die unmittelbare Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen und deren Lebensgestaltung haben.

Download der Expertise

Workshop „Hab' ich Recht?“

Workshop „Hab' ich Recht?“
am 14. April 2018 von 10.00 – 16.00 Uhr
im Lebenshilfe Zentrum, Kirchplatz 1, Euskirchen.

In diesem Seminar wollen wir uns mit unseren Rechten beschäftigen und lernen sie einzufordern. Wir werden auch die Pflichten besprechen, die sich aus unseren Rechten ergeben.

Wie fordere ich sie ein? Wie und wo kann ich Unterstützung bekommen, um meine Rechte durchzusetzen. Dabei sind wichtige Fragen: Was sind Rechte? Welche Rechte habe ich als behinderter Mensch und durchzusetzen/einzufordern?

Der Workshop wird geleitet von Ellen Romberg-Hoffmann vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln.

Anmeldungen bis zum 15.03.2018, bei der KOKOBE Euskirchen, Kirchplatz 1, 53879 Euskirchen,
Tel: 02251-7740326, infoatkokobe-euskirchen.de.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Bundesteilhabegesetz – Mehr Teilhabe oder eine große Enttäuschung?

Seminar mit Ellen Romberg-Hoffmann und Carl-Wilhelm Rößler vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln
am Samstag, 28. April 2018, von 10:00 bis 15:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Alte Brennerei, Vaalser Straße 40, 52064 Aachen

Worum geht es?
Das Bundesteilhabegesetz ist in aller Munde.
Was bringt das neue Gesetz? Wird sich meine
Situation verbessern oder verschlechtern?
Mit dieser Veranstaltung sollen die Grundsätze des
Bundesteilhabegesetzes vorgestellt werden.
Zudem sollen die konkreten Auswirkungen auf die
Situation der Teilnehmenden erörtert werden.
Die Teilnehmenden können Fragen zu stellen.

Kosten:
10 Euro inklusive Mittagsimbiss
Anmeldung bis zum 13. April 2018

Anmeldung:
Telefon 0241 / 912 6666-60
E-Mail kontaktatwir-alle-ac.de

Homepage der Veranstaltung

Barrierefreier Stammtisch in Bonn

Am 22. März findet wieder Bonns erster inklusiver Stammtisch ab 18 Uhr im barrierefreien

Pauke Kultur Bistro
Endenicher Straße 43
53115 Bonn

statt. Unser Thema: "Barriere und Behinderung".
Betroffene, Angehörige, Freunde oder Interessierte - jeder ist herzlich willkommen!

Homepage des Stammtischs

Insolvenz der Firma BAUM - Beratung für Nutzer_innen

BAUM Retec AG - Hersteller von Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen ist insolvent.

Nutzer der Hilfsmittel der Firma Baum können bei Fragen das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg kontaktieren.
Die Beratung ist kostenfrei.

Telefon: 0931 - 90 01 853
Mail: oliver.schroederatbfw-wuerzburg.de

Fachtag „Lebensberatung als niederschwelliges psychologisches Angebot für erwachsene Menschen mit Behinderungen“

Das KSL-Düsseldorf lädt zum Fachtag „Lebensberatung als niederschwelliges psychologisches Angebot für erwachsene Menschen mit Behinderungen“ ein.

Termin: 21.03.2018 von 10-17 Uhr
Ort: Seminarzentrum der VHS Düsseldorf, Bertha-von-Suttner Platz 1, 40227 Düsseldorf (am Hauptbahnhof).

Eine wichtige Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist psychische Stabilität. Menschen mit Behinderungen geraten in Krisen und haben emotionalen Unterstützungsbedarf wie jeder andere Mensch auch.

Es gibt aber kaum wohnortnahe, barrierefreie Angebote für Lebensberatung als niederschwelliges psychologisches Angebot für Menschen mit Behinderungen. Deshalb ist ein Ausbau der psychologischen Beratung als Stärkung und Unterstützung für eine selbstbestimmte Teilhabe unumgänglich.

Im Mittelpunkt des Fachtages steht die Herausforderung neue Möglichkeiten der psychologischen Beratung für erwachsene Menschen mit Behinderungen zu überlegen und Mut zu machen, neue Wege zu einer Erweiterung der vorhandenen Angebote zu gehen.

Wegen der begrenzten Teilnehmerplätze bitten wir um eine Anmeldung bis zum 02.03.2018.

Die Räumlichkeiten sind rollstuhlgerecht zugänglich, Schrift- und Gebärdendolmetscher können gestellt werden und eine Hörunterstützung/Induktionsschleife ist vorhanden. Bitte teilen Sie uns ihre Bedarfe rechtzeitig mit der Anmeldung zum 02.03.2018 mit. 

Der Fachtag inklusive Verpflegung ist kostenfrei. 

Für weitere Fragen steht Ihnen Andrea Otto-Erley unter den Email- Adressen  und  otto-erleyatksl-duesseldorf.de  zur Verfügung oder telefonisch unter der Telefonnummer 0211 - 698 713 20.

Das Bild zeigt eine Flip-Chart mit Ergebnissen des Workshops.
Das Bild zeigt eine Flip-Chart mit Ergebnissen des Workshops.

Workshops Gewaltprävention in Wohn-Einrichtungen 

Am 12. Dezember 2017 und am 16 Februar 2018 war Ellen Romberg-Hoffmann vom Kompetenzzentrum selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Köln bei der Lebenshilfe in Kall zu Gast, um gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wohnheims zum Thema Gewalt zu arbeiten. Dieser Workshop wurde  für insgesamt 45 Mitarbeiter_innen der Wohneinrichtung der Lebenshilfe in Kall durchgeführt.

Nach einem theoretischen Input über Rechtspflichten, Begriffsbestimmungen zu Gewalt, Gefährdungsfaktoren, Interventionsmöglichkeiten und dem Nutzen von Präventionsmassnahmen beschäftigte sich die Gruppe mit Fragen wie „Was kann ich morgen anders machen?“ und längerfristig planbaren Maßnahmen zur Gewaltprävention.

Bei beiden Seminaren nahmen die Mitarbeitenden mit großem Interesse teil. Es herrschte ein reger gemeinsamer Austausch mit Beispielen aus der Praxis, aus denen Maßnahmen entwickelt wurden, die direkt umgesetzt werden können. Nach Aussage der Leitung sind Impulse des Workshops bei den Mitarbeitenden bereits festzustellen.

Patiententag in Bonn: Makula- und Netzhauterkrankungen

Die PRO RETINA veranstaltet ein Patientensymposium in Bonn.

Datum: 28.02.2018
Zeit: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Hörsaal im BMZ (Biomedizinisches Zentrum) auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn, Klinik für Augenheilkunde, Ernst-Abbe-Str. 2

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite von PRO RETINA:

http://www.pro-retina.de/newsletter/2018/pro-retina-patientensymposium-…

Veranstaltung Menschenrechte und Behinderung

Donnerstag, 22. 02. um 19:00
„Robert-Havemann-Saal“, Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Viele Gruppen von Menschen mit unterschiedlichsten körperlichen, sinnesbedingten, psychischen Beeinträchtigungen und Menschen mit Lernschwierigkeiten erleben ihr Anderssein als individuelles Defizit. Für „Rücksichtnahme und Unterstützung“ wird seitens der Gesellschaft Dankbarkeit erwartet und das Fügen in fremdbestimmte,  vorgegebene Formen der Hilfe und des Umgangs mit der Behinderung.

Die Menschenrechte beschränken sich aber nicht auf den normativ gesunden Menschen. Hierfür steht die UN-Behindertenrechtskonvention, die die Bundesrepublik 2009 ratifiziert hat. Viele Betroffene und Nutzer*innen von Unterstützungsleistungen, insbesondere Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen und Lernschwierigkeiten, sind sich ihrer Menschenrechte nicht bewusst. Dieser Workshop/Vesper soll das Bewusstsein der Forderung von Menschen mit Beeinträchtigungen für ein selbstbestimmtes und partizipatives Leben in der Gesellschaft stärken.

Mit der Veranstaltung stellt sich die neu gegründete, von der Internationalen Liga für Menschenrechte und von Kellerkinder e.V. getragene Arbeitsgruppe „Menschenrechte und Behinderung“ vor.

ISL-Workshop zur Stärkung der Selbsthilfe

Sind wir besonders?

Stärkung von Selbstvertretungsorganisationen in der gesundheitlichen Selbsthilfe

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL schreibt mehrere Plätze zur Teilnahme im aktuellen Projekt „Lernort Selbsthilfe“ aus. Das Projekt soll Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen bzw Beeinträchtigungen (chronischer Erkrankung, Psychiatrieerfahrung, etc.) darin stärken, ihre Ressourcen in der gesundheitlichen Selbsthilfe besser zur Geltung zu bringen. „Selbstvertretungsorganisationen machen nämlich häufig die Erfahrung, anders als ‚traditionelle‘ Selbsthilfegruppen oder -organisationen, manchmal nicht so richtig ‚reinzupassen‘ oder dazuzugehören. Das ergibt dann Schwierigkeiten, wie mangelnde Chancen der Beteiligung in gesundheitspolitischen Kontexten oder ganz konkret bei der Beantragung von Fördermitteln. Dabei haben Selbstvertretungsorganisationen und ihre Mitglieder ganz besondere Stärken, und sie engagieren sich sehr wohl mit gesundheitsbezogenen Themen“, so Projektreferentin Eva Buchholz.

Das Projekt will daher bei den besonderen Merkmalen und Arbeitsweisen von Selbstvertretungsorganisationen ansetzen:

  • beeinträchtigungs- und diagnoseübergreifendes Vorgehen - die klassische Selbsthilfe arbeitet diagnosespezifisch
  • Verknüpfung von gesundheitlichen und behindertenpolitischen Fragestellungen
  • Kombination von Selbsthilfe und Selbstvertretung
  • Bedeutung von Assistenz und der Berücksichtigung angemessener Vorkehrungen
  • eher Empowerment-Angebote und behindertenpolitische Stammtische als diagnosebezogene Selbsthilfegruppen, etc.

Diese Aspekte wollen wir als Stärken verstehen, aber gleichzeitig nach Wegen suchen, wie das Thema „Gesundheit“ und „gesundheitliche Selbsthilfe“ innerverbandlich konkretisiert und ausgebaut werden kann, und wie den Schwierigkeiten zu begegnen ist, die Selbstvertretungsorganisationen oft erfahren (insbesondere in Sachen Anerkennung – Beteiligung – Förderung).

Interessensbekundungen für eine Teilnahme sind bis zum 15. Februar 2018 per Mail an infoatisl-ev.de zu richten.

Geplant sind zwei Workshops in Erkner bei Berlin (Frühjahr und Herbst 2018) und eine begleitende Beratung im Bereich der Organisationsentwicklung, der Nutzung von Angeboten der Selbsthilfeförderung, der Weiterentwicklung und Schärfung des eigenen Profils im Bereich der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Detaillierte Informationen zum Projekt, das von der BARMER im Rahmen der Selbsthilfeförderung auf Bundesebene finanziert wird, sind der beigefügten Ausschreibung zu entnehmen.

https://www.isl-ev.de/index.php/component/content/article/90-aktuelles/nachrichten/1944-sind-wir-besonders-staerkung-von-selbstvertretungsorganisationen-in-der-gesundheitlichen-selbsthilfe