Neue SHG "Leben mit Schädelhirntrauma (SHT)" in Köln

Die Selbsthilfegruppe "Leben mit Schädelhirntrauma (SHT)" in Köln ist gerade im Entstehen. Am 6.12.2018 findet um 18 Uhr das vierte Treffen statt. Das Ziel der Organisatoren ist es, vor allem auch junge Leute abzuholen.

Der Raum befindet sich bei der Selbsthilfekontaktstelle im Zentrum Kölns zwischen Neumarkt und Rudolfplatz in der Straße Marsilstein 4-6, 50676 Köln und ist barrierefrei. Erreichen kann man ihn bequem mit der Straßenbahn (1, 3, 7, 9, 16 oder 18) oder dem Bus (136 oder 146).

Für Fragen und zur Anmeldung: Email-Adresse weitergeben: kontakt@leben-mit-sht.de

Es gibt auch eine Facebook-Veranstaltung dazu: https://www.facebook.com/events/312923125967881/?event_time_id=312923132634547

Was haben Sie bei der Beantragung von Leistungen erlebt?

Umfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen mit Behörden

Zur Umfrage

Demo: Assistenz für Birgit! #BehördeWürdelos

Change.org und die Unterstützer von Birgit Kalwitz rufen zur Demonstration in Düren auf:

Dienstag, 20. November 2018
11 - 13 Uhr
Kreishaus Düren, Bismarckstr. 16,  52351 Düren

Birgit Kalwitz lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr mit spinaler Muskelathropie (SMA), ein Muskelschwund der Lähmungen und verminderte Muskelspannung verursacht. Deshalb sitzt sie im Rollstuhl. Im Moment erhält sie 4,5 Stunden Unterstützung am Tag. Doch diese 4,5 Stunden sind nicht mal annähernd genug, um Birgit ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Es geht nicht um eine „Luxusversorgung“, sondern schlicht und einfach um das Gewährleisten einer angemessenen Unterstützung. Es geht um Selbstbestimmtheit und um Würde. Im ersten von drei Klageverfahren wurde ihr nur eine Stunde mehr zugesprochen. 

Bitte unterstützen Sie Birgit Kalwitz mit Ihrer Unterschrift bei ihrem Kampf für mindestens 15 Assistenzstunden. Helfen Sie eine deutliche Botschaft an Gericht und Behörden zu senden. Bitte nehmen Sie an der Demonstration teil, um mit uns gemeinsam die Unterschriften an den Landrat und den Kreisdirektor von Düren zu übergeben.

Petition auf change.org

Politische Partizipation in Brühl verbessern!

Einladung zur Mitwirkung an der Verbesserung der politischen Partizipationsmöglichkeiten in Brühl von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen am 4 Dezember 2018

Mit Unterstützung der LAG SELBSTHILFE NRW e.V. und dem Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen möchte das KSL Köln gemeinsam mit Vertreter_innen der SHG Handicap Bergheim und des Stammtisches Brühl die Rahmenbedingungen der kommunalpolitischen Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Brühl im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verbessern. Dies soll in Form eines „Zukunftsworkshops“ passieren, der von der LAG Selbsthilfe moderiert wird. Wir würden 
es sehr begrüßen, wenn Mitarbeitr*innen der Verwaltung und des Rates der Stadt Brühl an dieser Veranstaltung teilnehmen würden, damit wir uns gemeinsam für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in der Stadt Brühl einsetzen.

Der Zukunftsworkshop findet am Dienstag, 4. Dezember 2018 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Brühler Rathaus, Raum A O 13, Uhlstrasse 3 statt. 

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Ihre Teilnahme an diesem Termin ist ausdrücklich erwünscht, da wir gemeinsam Ideen für barrierefreie Beteiligungsmöglichkeiten in der Kommunalpolitik entwickeln können.

Der Zukunftsworkshop ist eingebettet in das dreijährige Projekt „Mehr Partizipation wagen!“ der LAG SELBSTHILFE NRW e.V., das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW gefördert wird und im Aktionsplan der Landesregierung verankert ist. Das ZPE begleitet das Projekt wissenschaftlich u.a. durch eine kurze Befragung der Teilnehmer*innen am Veranstaltungstag. Weitere Infos finden Sie unter www.lag-selbsthilfe-nrw.de oder im angehängten Infoblatt zum Projekt.

Der Zukunftsworkshop orientiert sich an folgenden Eckpunkten:
1.    IST-Analyse: Einschätzung der gegenwärtigen Situation der politischen Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen;
2.    Input: Informationen zu Grundlagen und Gelingens Faktoren einer politischen Partizipation von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen auf kommunaler Ebene. 
3.    SOLL-Analyse: Formulierung von Wünschen und Erwartungen für die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen 
4.    Am Ende der Veranstaltung soll Maßnahmenplan bis zur Beiratsgründung im Jahr 2020  mit den nächsten konkreten Schritten entstehen, die von den beteiligten Akteur*innen  übernommen werden, um die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu verbessern;
5.    Befragung der Teilnehmer*innen (Feedbackbogen)

Sie können sich zum Workshop formlos per E-Mail oder telefonisch bei Ellen Romberg-Hoffmann unter 0221-2771703 oder verwaltung@ksl-koeln.de bis zum 20.11.2018 anmelden. Wir benötigen bei Ihrer Anmeldung Ihre E-Mail-Adresse, Telefonnummer und evtl. Funktion/ Institution/ Organisation. Diese Daten werden mit Ihrer Anmeldung zur Vorbereitung und Durchführung des Workshops auch dem Team der LAG SELBSTHILFE NRW e.V. und des ZPEs zur Verfügung gestellt. 

Wenn Sie kommunikative oder sonstige Unterstützung beim Workshop benötigen, teilen Sie uns dies bitte bei Ihrer Anmeldung mit! Assistenzkosten werden natürlich übernommen! 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Bei Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
 

 

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Wahl der Para Sportler des Jahres 2018

Stimmen Sie ab bei der Wahl zu den Para Sportlern des Jahres 2018 in den Kategorien Sportlerin, Sportler, Mannschaft und Nachwuchssportler*in des Jahres.

Hier geht es zur Wahl!

Enttäuschender Kompromiss zur Barrierefreiheit

Das Europäische Forum von Menschen mit Behinderungen (European Disability Forum - EDF) hat nach der Verabschiedung des Europäischen Gesetzes zur Barrierefreiheit Stellung genommen. In der Presseinformation heißt es dazu: "Wir haben eine politische Einigung über das European Accessibility Act. Es wird seinem Namen nicht gerecht."

Der komplette Artikel auf kobinet

Tänzer/Performer (m) mit körperliche Besonderheit gesucht!

Die mixed-aged und mixed-abled Compagnie cie. nomoreless aus Köln sucht Männer, die Interesse haben, bei der nächsten Tanzproduktion Anfang 2019 als Performer teilzunehmen – vorzugsweise mit körperlichen Besonderheiten, Einschränkungen. Gerne mit tänzerischen Vorkenntnissen.

cie.nomoreless ist seit 2016 als festes mixed-abled und mixed-aged Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Gitta Roser im Kölner Raum tätig und hat bisher die Tanzprodukionen „Spuren“ (2016) im Rahmen des Festival Sommerblut und „role on“ (2017) realisiert.

Anmeldung & mehr Infos für die offizielle Audition am Samstag, den 15. Dezember 2018 unter: caroline.skibinski@nomoreless.eu

Projekt "Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis: Die UN-BRK"

In dem Projekt "Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis: Die UN-Behindertenrechtskonvention" (Laufzeit: 2017-2018) hat die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte allen 14 Bezirken der Landesozialgerichtsbarkeit für die dortigen Richter_innen Fachtage zur UN-Behindertenrechtskonvention angeboten. Ziel dieser Veranstaltungen war es, über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu informieren und in einen offenen Austausch über die Umsetzung in sozialgerichtlichen Streitigkeiten zu treten. Dabei diskutierten die Teilnehmenden anhand von Fallbeispielen die Bedeutung und Tragweite einzelner Bestimmungen der UN-BRK.

Ein Expert_innenkreis hat das Projekt begleitet. Dieser unterstützte von Anfang andie Konzeption und Durchführung der Fachtage sowie die Entwicklung einer praxisnahen Materialsammlung. Die Durchführung der einzelnen Veranstaltungen gestaltete ein Team aus zwei Personen mit sozialrechtlicher beziehungsweise völkerrechtlicher Expertise.

Die Mitglieder des Expert_innenkreises (in alphabetischer Reihenfolge) waren:

  • Dr. Stephan Gutzler, Präsident des Sozialgerichts Trier
  • Susann Holzhey, Direktorin am Sozialgericht Meiningen
  • Prof. Dr. Helge Loytved, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a. D., Honorarprofessor der Universität Bielefeld
  • Monika Paulat, Präsidentin des Deutschen Sozialgerichtstages e.V., Präsidentin des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg a. D.
  • Carl-Wilhelm Rößler, Rechtsanwalt, Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln
  • Dr. Joachim Steinbrück, Landesbehindertenbeauftragter Bremen, 1990-2005: Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Bremen

Die Leitung des Projekts hatte Dr. Valentin Aichele, LL.M. als Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention. Verantwortlich für die praktische Durchführung des Projekts war Dr. Sabine Bernot, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention führte diese Veranstaltungen nach Möglichkeit in Kooperation und Unterstützung mit den zuständigen Landessozialgerichten durch.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin hat das Projekt über die gesamte Laufzeit gefördert.

Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis - Die UN-Behindertenrechtskonvention

Zu wenig Sonderpädagogen an NRW-Schulen

In Nordrhein-Westfalen fehlen 3.244 Sonderpädagogen an den Schulen. Dies ergab die Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, wie die WDR-Sendung Westpol berichtet. Die Großstädte seien besonders stark betroffen. Außerdem gebe es trotz offener Stellen zu wenig Bewerbungen. Die Landesregierung habe 250 neue Plätze für Sonderpädagogik an den Universitäten eingerichtet.

Link zur Sendung

Vortrag zum Thema "Deafhood" von Dr. Paddy Ladd

Der bekannte gehörlose Kulturwissenschaftler aus Bristol wird in der Universität zu Köln den Vortrag „Deafhood“ halten. Dr. Paddy Ladd hat die pädagogische Arbeit tauber Lehrer untersucht und möchte die Ergebnisse der Studie vorstellen.

Die Veranstaltung findet am 16. November 2018 von 18 bis 20.30 Uhr statt.

Adresse:

Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
21f HF – Hauptgebäude
Hörsaal H 124 (im zweiten Gebäudeteil in der ersten Etage)
Frangenheimstraße 4
50931 Köln