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Erstmalige Verleihung des Bundesteilhabepreises im Rahmen  der Inklusionstage 

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat heute zum ersten Mal den neu ausgelobten Bundesteilhabepreis verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen der diesjährigen Inklusionstage im Berliner bcc statt. Drei wegweisende Projekte zur inklusiven Mobilität wurden ausgezeichnet. 

Bundesminister Hubertus Heil: „Mit dem neuen Bundesteilhabepreis wollen wir einen sichtbaren Akzent für mehr Inklusion im öffentlichen Raum setzen. Wir zeichnen mit ihm in diesem und in den kommenden Jahren bundesweit wegweisende Projekte aus. Wir wünschen uns, dass sie möglichst viele Nachahmer finden und wir so die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland weiter voranbringen.“ 

Der Bundesteilhabepreis soll die Potenziale eines inklusiven barrierefreien Sozialraums bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Städten und in ländlichen Räumen aufzeigen. Er prämiert einmal im Jahr Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte, die vorbildlich für den inklusiven Sozialraum und bundesweit in Kommunen oder ländlichen Räumen übertragbar sind. Das Schwerpunktthema wechselt jährlich - 2019 war es die „Inklusive Mobilität“. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dotiert den Bundesteilhabepreis jährlich mit insgesamt 17.500 Euro. Die Bundesfachstelle Barrierefreiheit ist im Rahmen der „InitiativeSozialraumInklusiv“ (ISI) verantwortlich für das Bewerbungsverfahren. 

„Unter den 84 guten Beispielen, die für den Bundesteilhabepreis 2019 eingereicht wurden, sind zahlreiche vorbildliche Projekte, die in verschiedenen Bundesländern realisiert wurden. Wir freuen uns, diese Projekte nun bundesweit bekannter machen zu können“, sagte Dr. Volker Sieger, Leiter der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

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Die Gewinner der ersten drei Plätze sind: 

 1. Preis: Teilprojekt ÖPNV/SPNV für alle, 2019-2021: Weichenstellung für 2022 in Sachsen  „ÖPNV/SPNV für alle, 2019-2021“ ist ein umfassendes Mobilitätsgesamtkonzept des Landesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Sozialverband VdK Sachsen e.V. Es bezieht alle relevanten Schnittstellen im öffentlichen Raum ein, unter anderem die Barrierefreiheit von Fahrzeugen, Haltestellen und Fahrgastinformationen. Preisgeld: 10.000 Euro
 2. Preis: Projekt: BerlKönig Mit dem BerlKönig können sich Fahrgäste via App für einen Kleinbus des ÖPNVs anmelden und ähnlich einem Taxi von A nach B fahren lassen (Ridesharing-Dienst). Das Angebot kann von Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen genutzt werden. Den Service stellen die Berliner Verkehrsbetriebe in Kooperation mit der ViaVan GmbH zur Verfügung. Preisgeld: 5.000 Euro
 3. Preis: Projekt: Campus-Navigator Der Campus Navigator ist ein webbasiertes, mobiles, aktuelles, barrierefreies Leit-, Orientierungs- und Informationssystem mit interaktiven Lage- und Etagenplänen. Die App richtet sich an Uni-Beschäftigte, Studierende und Gäste der Technischen Universität Dresden. Entwickelt wurde die App von der Fakultät Bauingenieurwesen, Fakultätsrechenzentrum. Preisgeld: 2.500 Euro 
 
Der Bundesteilhabepreis wird vom Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt. 
 
Die Inklusionstage 2019 legen den Fokus auf „Kultur, Freizeit, Sport und Tourismus“ und knüpfen damit an die Handlungsempfehlung „Barrierefreiheit verwirklichen“ im Abschlussbericht der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ der Bundesregierung an. 
 
Die Inklusionstage sind die größte nationale Konferenz für die Belange von Menschen mit Behinderungen und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerichtet. Die Ergebnisse der Diskussion und Foren werden als wichtige Impulse bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans 2.0 genutzt. 
 
Die Inklusionstage richten sich an Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände, an Organisationen der Zivilgesellschaft, an Leistungsträger sowie Leistungserbringer. Auch Vertreter und Vertreterinnen der Länder und Kommunen sowie der Bundesressorts waren dabei. In diesem Jahr nahmen über 500 Gäste teil. 
 
Unter  www.bundesteilhabepreis.de  finden Sie alle Informationen zum Bundesteilhabepreis 2019, den Preisträgern sowie den zehn besten Projekten. 
 
Mehr zur InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) finden Sie unter  www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de. 
 
Die Inklusionstage 2019 werden im Nachhinein auf  https://www.gemeinsam-einfachmachen.de/GEM/DE/AS/Leuchttuerme/Kongresse… e_2019_node.html  dokumentiert. 

 

Angst oder Vernunft: Was steht hinter der Debatte um den Bluttest auf Trisomien?

Der Kölner Verein mittendrin e.V. lädt im Rahmen der Veranstaltungsreihe Inclusion Infusion am 3. Dezember um 19 Uhr im COMEDIA Theater in Köln zur Podiumsdiskussion um den Bluttest auf Trisomien ein. Auf dem Podium werden zu Gast sein:

  • Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion
  • Prof. Dr. med. Stefan Sauerland, Leiter Ressort Nichtmedikamentöse Verfahren am Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
  • Kirsten Achtelik, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin
  • Rebecca Maskos, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Bremen im Studiengang Soziale Arbeit und Journalistin
  • Ein*e Gynäkolog*in aus der Praxis, N.N. 

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung diskutieren die Teilnehmer*innen auf dem Podium über die medizinische Sinnhaftigkeit des Testverfahrens. Zu Beginn wird Natalie Dedreux, Aktivistin mit Trisomie 21, ein Eingangsstatement halten und ihre Petition gegen die Kassenzulassung des Bluttests vorstellen.

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„Wir möchten bei der Diskussion gerne herausfinden, inwieweit eigentlich rationale Argumente in der aktuellen Debatte um die Kassenzulassung eine Rolle spielen – oder ob nicht vielmehr die gesellschaftliche Angst vor dem Kind mit der Trisomie 21, das uns als Symbol von Behinderung erscheint, Kern der aktuellen Entwicklung ist", so Tina Sander, Projektleiterin beim mittendrin e.V.

Es soll diskutiert werden, inwieweit sich künftig der Druck auf die einzelne Schwangere erhöht, die angebotenen Testverfahren auch anzuwenden. Und was es für Betroffene und ihre Familien bedeutet, wenn Menschen mit Down-Syndrom immer mehr als vermeidbare Restexistenz angesehen werden. 

Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscher*innen für gehörlose Menschen übersetzt. Eine Dolmetscherin für Leichte Sprache ist angefragt. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich, der Eintritt ist frei. 

Rollstuhlfahrer*innen bitten wir um eine Anmeldung unter info@mittendrin-koeln.de, da die Plätze begrenzt sind. Für Platzreservierungen können Sie sich ebenfalls unter dieser Mailadresse anmelden.

Das COMEDIA Theater kooperiert bei der Veranstaltung. Das Projekt Inclusion Infusion wird über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert von der Aktion Mensch, die Kämpgen-Stiftung unterstützt die Kosten für die Gebärdensprachdolmetscher*innen. 

Veranstaltungsort:

COMEDIA Theater
Grüner Saal
Vondelstraße 4-8
50677 Köln

www.mittendrin-koeln.de 

 

Das Publikum lauscht dem Vortrag von Herrn Rößler.
Das Publikum lauscht dem Vortrag von Herrn Rößler.
Die Teilnehmenden des Praxisdialogs tauschen sich aus.
Die Teilnehmenden des Praxisdialogs tauschen sich aus.
Anne Kolmsee berichtet aus ihrem Leben mit dem PB.
Anne Kolmsee berichtet aus ihrem Leben mit dem PB.

„Ein Leben auf der Überholspur“ – dank dem Persönlichen Budget

„Mein Leben ist eines auf der Überholspur. Da müssen meine Assistenten mithalten können!“, beschreibt Anne Kolmsee ihr Leben mit dem Persönlichen Budget (PB). Das Persönliche Budget erlaubt ihr, als Mensch mit Behinderung, ihren Alltag möglichst frei zu gestalten. Menschen mit Behinderung erhalten häufig auf vielfältige Weise Unterstützungsleistungen zur Bewältigung ihres Alltags. Mit dem Persönlichen Budget können sie den benötigten Geldbetrag für ihren Unterstützungsbedarf vom Leistungsträger auszahlen lassen und damit selbstbestimmt die jeweils erforderliche Unterstützung organisieren. Anne Kolmsee fasst ihre Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget so zusammen: „Ich bin mittendrin. Ich kann Leute treffen, die mir etwas geben, und auch ich kann etwas geben. Ich fühle mich nicht mehr als Bittstellerin. Es war ein harter Kampf, der sich am Ende aber total gelohnt hat. Ich bin unabhängig, das ist für mich ein großes Geschenk!“

Um das Persönliche Budget bekannter zu machen, zum Thema zu informieren und in den Austausch zu kommen, hatten das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Köln und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zu einem Praxisdialog für die Stadt Bonn, sowie die Kreise Euskirchen und Rhein-Sieg ins Bonner Stadthaus eingeladen. Beraterrinnen und Berater der EUTB und der KoKoBe, sowie Vertreterinnen der Kreisjugendämter und der Stadtverwaltungen waren gekommen, um in den Dialog zu treten und Erfahrungen auszutauschen. Zunächst leitete Carl-Wilhelm Rößler (KSL Köln) mit einem Vortrag allgemein in das Thema ein. An die Leistungsträger gewandt mahnte er an: „Man muss auch mal Fehler machen dürfen, wenn man neu im Persönlichen Budget ist. Es muss eine Zusammenarbeit ohne Misstrauen und Drohgebärden entstehen. Dann wagen sich auch mehr Menschen mit Behinderung an die Antragstellung des PB.“ Ulrich Lüking vom LVR stieß bei seinen Ausführungen ins gleiche Horn: „Der LVR hat eine proaktive Haltung zum PB und setzt auf eine liberale, auf Vertrauenskultur basierende, Verwaltungspraxis.“

Um aus der Praxis zu berichten waren neben Anne Kolmsee noch weitere Expertinnen und Experten in Sachen Persönliches Budget vor Ort. Max Boecker ist Berater einer EUTB-Stelle und nutzt das PB unter anderem für seine Arbeitsassistenz: „Für mich ist Arbeitsassistenz unbedingt notwendig, damit ich am Arbeitsleben teilnehmen kann. Ohne diese Form der Unterstützung wäre ich vielleicht in der Werkstatt, das möchte ich mir eigentlich gar nicht vorstellen.“ Dass das Persönliche Budget auch Anstrengungen erfordert, vor allem im organisatorischen Bereich, machten Brigitte und Gottfried Classen deutlich, die das PB für ihre Tochter managen: „Der organisatorische Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Die Individualität, die das PB bringt, ist ein großer Vorteil, bringt aber auch viele Herausforderungen mit sich.“

Die Veranstaltung, der im kommenden Jahr noch zwei weitere im Regierungsbezirk Köln folgen werden, hat es geschafft die Menschen der Region, die sich mit dem Persönlichen Budget befassen, zusammenzubringen und umfangreich zu informieren. So bleibt die, nicht ganz unberechtigte, Hoffnung, dass das PB in Zukunft noch viel mehr Menschen mit Behinderung zu größerer Selbstbestimmung verhelfen wird. Carl-Wilhelm Rößler: „Austausch ist extrem wichtig, auch um von Erfolgen und Schwierigkeiten der anderen zu lernen. PB-Nutzer sind oft Pioniere in ihrer Region und damit Wegbereiter für andere Menschen mit Behinderung.“

Viele Info-Hefte liegen auf einem Tisch.
Viele Info-Hefte liegen auf einem Tisch.

KSL Konkret #1

Im Info-Heft "KSL KONKRET #1 in Leichter Sprache" finden Sie viele Infos zum Persönlichen Budget.

Das Info-Heft erklärt was das Persönliche Budget ist.

Das Info-Heft erklärt, wie Sie einen Antrag auf ein Persönliches Budget stellen können.

Das Info-Heft erklärt, was eine Zielvereinbarung ist.

Im Info-Heft finden Sie viele Tipps zum Persönlichen Budget.

Im Heft stehen auch Adressen von Beratungs-Stellen.
 

Sie können das Info-Heft bestellen.

Wenn Sie in Nordrhein-Westfalen wohnen, kostet das nichts.

Bitte schicken Sie eine E-Mail an:

Info@ksl-nrw.de

Oder schreiben Sie einen Brief an:

Koordinierungsstelle der KSL NRW
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen

Ankunftszeit der Bahnreise-Aktivisten in Köln.
Ankunftszeit der Bahnreise-Aktivisten in Köln.

25 Jahre Benachteiligungsverbot im Grundgesetz - Aufruf mit der Bitte um Unterstützung bei der Bahntour

Aufruf von Ottmar Miles-Paul (ISL e.V.):

"Am 15. November vor 25 Jahren ist das Benachteiligungsverbot für behinderte Menschen im Grundgesetz in Kraft getreten. Das heißt: Seit 25 Jahren gilt der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ im Grundgesetz in Artikel 3 Absatz 3. Dafür haben damals viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen hart gekämpft. Deshalb wollen wir dieses Jubiläum auch nicht einfach unbeachtet verstreichen lassen.

Wir führen dazu nun eine Tour mit Regionalzügen der Bahn in alle 16 Bundesländer durch.

Am 12. November startet eine fünfköpfige Gruppe von Menschen mit verschiedenen Behinderungen um 4:27 Uhr (morgens!) am Berliner Hauptbahnhof in Richtung Potsdam. An dem Tag geht es auch u.a. nach Leipzig, Dresden, Erfurt, Nürnberg bis spät abends nach München.

Am 13. November geht es morgens in München los, über Ulm, Stuttgart, Karlsruhe nach Saarbrücken. Von dort geht es am gleichen Tag weiter über Bad Kreuznach, Mainz, Wiesbaden, Koblenz bis Köln (RE 5 [28536] von Koblenz Hbf nach Köln Hbf 21:17 Uhr, Betreiber: National Express).

Am 14. November startet die Gruppe früh in Köln (RE 5 [28504] von Köln Hbf nach Düsseldorf Hbf ab 06:31 Uhr, Betreiber: National Express), fährt über Düsseldorf, Bielefeld, Hannover nach Bremen. Und dann weiter über Hamburg, Kiel nach Schwerin, wo sie abends ankommt.

Am 15. November geht es dann früh morgens los von Schwerin nach Berlin, wo die Gruppe gegen 8:30 Uhr ankommt.

Das ist also eine gewaltige Tour – und alle werden sicher sehr müde sein. Deshalb tut jede Unterstützung gut, die die Gruppe bekommt.

Die 5 unermüdlichen Bahnfahrer*innen hoffen daher, dass sie von vielen Menschen an den Zwischenhalten kurz begrüßt werden; es gibt über 350 Zwischenhalte auf der ganzen Strecke. An den 28 Bahnhöfen, an denen die Gruppe umsteigt, wäre es auch toll, wenn sie von einigen Leuten begrüßt würden.

Zum Start und Ende gibt es jeweils eine Kundgebung vor dem Berliner Hauptbahnhof, auch da wäre es toll, wenn ein paar Leute vorbeikommen könnten:

  • Am 11. November findet um 16:00 Uhr vor dem Berliner Hauptbahnhof am Washington Platz eine kleine Kundgebung zum Start der Tour statt.
  • Am 15. November findet um 8:30 Uhr vor dem Berliner Hauptbahnhof am Washington Platz eine Kundgebung zur Ankunft der Gruppe statt. Dann gibt es eine Demonstration zum Amtssitz des Bundespräsidenten.

An den Bahnhöfen vorbeizukommen schaffen wahrscheinlich nur wenige von euch. Ihr könnt der Gruppe aber auch anders helfen. Ihr könnt in eurem Umfeld von der Tour erzählen, vielleicht kommen ja andere zum Bahnhof.

Und ihr könnt Briefe oder - besser noch - Mails schreiben. Darin könnt ihr schreiben, was das Benachteiligungsverbot für euch ganz praktisch bedeutet. Und ihr könnt schreiben, welche Erfahrungen ihr macht: Mit Diskriminierungen, aber auch positiven Erfahrungen.

Diese Berichte sollen am Ende einem Vertreter des Bundespräsidenten übergeben werden. Und wir werden über einige der Berichte etwas schreiben. Denn es ist spannend zu wissen, wie der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ 25 Jahre, nachdem er ins Grundgesetz kam, bei behinderten Menschen ankommt und was er bewirkt.

Ihr seht, es ist viel, was die Gruppe da vorhat. Aber sehr spannend!

Wenn ihr Fragen oder Botschaften habt, könnt ihr die direkt an folgende E-Mail schicken:
info@ungehindert.org

Auf folgendem Link bekommt ihr einen Überblick über die Aktivitäten zur Fahrt: https://kobinet-nachrichten.org/foren/blog-reisegruppe-niemand/
Das ist ein Live-Blog. Wir werden von unterwegs und live von der Bahntour berichten.

Sonst schaut einfach auch hin und wieder auf den kobinet-nachrichten nach:
www.kobinet-nachrichten.org "

Eine volle Kaffeetasse
Eine volle Kaffeetasse

Quatsch-Café für Frauen mit Behinderung (ZsL Köln)

In gemütlicher Atmosphäre mit anderen Frauen klönen, sich austauschen, Spaß haben – das bieten wir allen interessierten Frauen regelmäßig an!

 
Der aktuelle Termin: 

Dienstag, 19. November 2019 um 16 Uhr
in der Comedia, Vondelstr.4-8, 50677 Köln.

Damit wir besser planen können, melde dich unter info@zsl-koeln.de
oder telefonisch unter 0221 - 32 22 90 an.

Wir freuen uns auf Dich!
Barbara Combrink und Jeanette Severin

Arbeit am Thementisch
Arbeit am Thementisch

Vernetzungstreffen der Landesarbeitsgemeinschaft Studium und Behinderung

Am 4. November waren Ellen Kuhn (EUTB SL Köln) und Christoph Tacken (KSL Köln) an der Ruhr-Universität Bochum zu Gats. Im Rahmen des Vernetzungstreffens der Landesarbeitsgemeinschaft Studium und Behinderung (LAG SB) stellten sie zunächst die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) und die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) NRW vor. Der Vortrag wurde mit regem Interesse seitens der Mitglieder der LAG SB aufgenommen und zog zahlreiche Nachfragen und Diskussionspunkte nach sich. Nach der Mittagspause leiteten die beiden SLer noch den Thementisch "EUTB, KSL und Hochschule - Synergien und Vernetzung", der zahlreiche Ansätze und Ideen zur Vernetzung der Beratungsangebote der Hochschulen und der EUTB hervorbrachte.

3. LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte

Freitag, 6. Dezember 2019 von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr in Köln-Deutz.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) braucht Austausch auf Augenhöhe. Zum dritten Mal richtet der LVR daher nun den LVR-Dialog Inklusion und Menschenrechte in Köln aus. Der LVR-Dialog lädt dazu ein, gemeinsam mit dem LVRAusschuss für Inklusion und seinem Beirat für Inklusion und Menschenrechte sowie dem LVR-Verwaltungsvorstand ins Gespräch zu kommen: Wo steht der LVR bei der Umsetzung der BRK? Welche Schwerpunkte sollen zukünftig gesetzt werden?

Informationen & Anmeldung

Die Podiumsdiskussion
Die Podiumsdiskussion
Eine Besucherin betrachtet die Ausstellung.
Eine Besucherin betrachtet die Ausstellung.
Teilnehmerinnen im Gespräch
Teilnehmerinnen im Gespräch
Tafeln der Ausstellung
Tafeln der Ausstellung

Eröffnung Ausstellung "Persönliches Budget" in Bergheim

Größtmögliche Selbstbestimmung ist für nahezu alle Menschen ein hohes Gut. Auf Grund verschiedenster Barrieren sind Menschen mit Behinderung oftmals auf Unterstützung angewiesen, um diese für sich zu erreichen. Das Persönliche Budget ist ein sehr effizientes Werkzeug, um die benötigte Unterstützung individuell und passgenau zu organisieren. Doch auch 17 Jahre nach Einführung des Persönlichen Budgets wird es noch verhältnismäßig selten genutzt, was wohl auch auf ein großes Informationsdefizit im Beratungsprozess zurückzuführen ist.

Um dies zu ändern wollen CuraCon, die KoKoBe Bergheim und das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln Menschen mit Behinderung aus Bergheim und Umgebung über das Persönliche Budget informieren. Zu diesem Zweck wurde am 3. November 2019 die KSL-Wanderausstellung „Persönliches Budget – Mehr als Geld“ eröffnet. Rund 30 Interessierte, darunter auch die Bergheimer Behindertenbeauftragte Frau Fried, waren dazu in den CuraCon-Treff gekommen. Nach der Begrüßung durch die Gastgeberin Frau Dorn (KoKoBe Bergheim) führte Ellen Romberg-Hoffmann (KSL Köln) in das Thema „Persönliches Budget“ und die KSL-Wanderausstellung ein. Im Zuge der Podiumsdiskussion gaben Budgetnutzerinnen und -nutzer einen persönlichen und praxisorientierten Einblick in das Thema. Herr und Frau Classen, sowie Frau Roth sprachen sehr anschaulich über die Bereicherung und die Chancen die das Persönlichen Budgets bieten kann, ließen dabei aber auch Hürden und Schwierigkeiten nicht außen vor. Abschließend ergab sich ein guter Austausch in ungezwungener Atmosphäre, zu der auch Frau Sewell und Frau Breuer vom LVR beitrugen, die sich offen den vielen Fragen der Anwesenden stellten.

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. November 2019 im CuraCon-Treff (Südweststr. 16, 50126 Bergheim) zu besichtigen - Mo/Di/Mi/Fr: 10:00-12:00 Uhr & Do: 15:00-18:00 Uhr.

Frau Reomberg-Hoffmann und Herr Thomas sitzen an einem Tisch und diskutieren.
Frau Reomberg-Hoffmann und Herr Thomas sitzen an einem Tisch und diskutieren.

Austausch zum Thema "Gewaltschutz in Einrichtungen"

Heute war Daniel Thomas, Landesvorsitzender des Netzwerks für Menschen mit Behinderung der 
CDU, zu Gast im KSL köln. Mit Ellen Romberg-Hoffmann tauschte er sich intensiv zum Thema "Gewaltschutz in Einrichtungen" aus. Herr Thomas sagte zu, für das Thema auf politischer Ebene weiter werben und es in den Bereich Hochschule tragen zu wollen.