Orientierungsangebot für Studierende mit Beeinträchtigung (Uni Köln)

In der Veranstaltung werden alle möglichen Hilfen und Anlaufstellen für Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Behinderung, chronische Erkrankung, psychische Erkrankungen, ...) an der Universität vorgestellt. 

Vertreterinnen vom Servicezentrum Inklusion und wahrscheinlich auch vom Studentenwerk werden ebenfalls vor Ort sein.

Bitte meldet euch über folgende EMail Adresse (studieren-ohne-schranken@uni-koeln.de) an. Falls ihr Gebärdendolmetscher ode Ähnliches benötigt teilt das bitte schnellstmöglich mit.

Dienstag, 26. März 2019 von 12:00 bis 13:30
in der Klostersraße 79b, 50931 Köln
Gastgeber: "Studieren ohne Schranken" an der Uni Köln

Studieren mit Autismus-Spektrum-Störung?!

Beim Thema Autismus-Spektrum-Störung kommen meistens viele Fragen auf: Was ist das Besondere daran? Welche Unterstützung gibt es? Kann man als Autist*in überhaupt studieren? Auf diese und viele weitere Fragen weiß Frau Dr. Preißmann eine Antwort. Als Ärztin und Asperger-Autistin ist sie Expertin mit viel Wissen und eigener Erfahrung. Deshalb seien Sie bei diesem einmaligen Vortrag dabei!

10. April + 15:30 - 17:00 Uhr + TH Köln (Campus Südstadt)

Mehr Informationen

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Informationen zum Budget für Arbeit

Seit 1. Januar 2018 können behinderte Menschen, die einen Rechtsanspruch auf eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen haben, auch das Budget für Arbeit nutzen. Wenn sie einen Arbeitgeber finden, der sie beschäftigt, gibt es hierfür Zuschüsse. Damit soll mehr behinderten Menschen eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit Tariflohn und Sozialversicherung ermöglicht werden.

www.budgetfuerarbeit.de

Behinderte Frauen: Behinderung als ein Merkmal von vielen

Im Jahr 1985 erschien mit „Geschlecht: Behindert, besonderes Merkmal: Frau“ das erste deutsche Sachbuch, das Frauen mit Behinderung selbst schrieben. 25 Jahre später wurde 2010 das Buch „Gendering Disability“ veröffentlicht. Leidmedien.de-Autorin Tanja Kollodzieyski vergleicht anlässlich des Internationalen Frauen*tags: Welche Entwicklungen gab es in den 25 Jahren dazwischen und welchen Einfluss haben die Bücher noch heute?

Zum Artikel

Protestzug von Menschen mit Behinderung durch die Straßen Kölns
Protestzug von Menschen mit Behinderung durch die Straßen Kölns

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Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

bald ist schon wieder der 5. Mai und der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung steht vor der Tür.
„Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln – mit seinen Projekten ZsL Köln, KSL Köln und EUTB – veranstaltet im Rahmen dieses Tages am 7. MAI eine Protestveranstaltung in Köln.

Zum 10. Geburtstag der UN-Behindertenrechtskonvention möchten wir uns kritisch mit ihren Auswirkungen für die betroffenen Menschen beschäftigen. Wir wollen den Menschen mit Behinderung eine Stimme und die Möglichkeit geben, ihrem Ärger und Protest Luft zu machen.
Es wird eine Kundgebung und einen Demonstrationszug geben. Für die Kundgebung suchen wir Menschen mit Behinderung, die sich auf der „Bühne“ äußern und von ihren Erfahrungen und Schwierigkeiten kurz berichten wollen.

Um die Kundgebung ein wenig vorzubereiten, treffen wir uns am 26. März zwischen 15 Uhr und ca. 18 Uhr im ZsL Köln (An der Bottmühle 2, 50678 Köln). Wer sich vorstellen könnte mitzumachen, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Sagt uns, wenn möglich, vorher kurz Bescheid (marquardt@ksl-koeln.de) oder kommt einfach spontan vorbei. Wir freuen uns auf euch!

Protestiert mit uns und kommt am 7. MAI nach Köln!

Eine detaillierte Einladung folgt in Kürze.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:
Ellen Marquardt
0221 2771703
marquardt@ksl-koeln.de

Viele Grüße!
Euer SL-Köln-Team

Rechte von Frauen mit Behinderungen stärken, gegen Mehrfachdiskriminierung vorgehen

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März ruft das Deutsche Institut für Menschenrechte dazu auf, die Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderungen zu stärken. Frauen mit Behinderungen sind mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt: Sie werden nicht nur aufgrund ihres Geschlechts, sondern auch aufgrund ihrer Beeinträchtigung benachteiligt. Kommen weitere Merkmale – wie etwa eine Fluchterfahrung – hinzu, so kann dies zu noch stärkerer Benachteiligung führen.

„In Deutschland leben laut Mikrozensus circa 6,43 Millionen Frauen mit Behinderungen, das entspricht 15,6 der weiblichen Bevölkerung. In vielen Lebensbereichen sind sie besonders benachteiligt“, erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. So fehle es etwa an Angeboten der Assistenz zur Elternschaft von Frauen mit psychosozialen und intellektuellen Beeinträchtigungen sowie barrierefrei zugänglichen Angeboten der Gesundheitsversorgung vor allem in ländlichen Regionen. Mehr als die Hälfte der Frauen mit Behinderungen seien nicht erwerbstätig und dadurch besonders armutsgefährdet. Darüber hinaus seien Frauen mit Behinderungen einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, Opfer von Gewalt und Missbrauch zu werden.

„Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland sind geschlechtsspezifische Belange bei der Umsetzung der Konvention stärker zu berücksichtigen“, so Rudolf. So müssten systematisch Daten und Statistiken über die Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen erhoben und darauf basierend gezielte Maßnahmen gegen Mehrfachdiskriminierung umgesetzt werden. Dazu sei Deutschland zuletzt auch durch die Vereinten Nationen aufgefordert worden.

Artikel 6 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet staatliche Stellen dazu, durch gezielte Maßnahmen dafür zu sorgen, dass Frauen mit Behinderungen ihre Rechte gleichberechtigt mit anderen genießen können.  

ALLE.S INKLUSIV - online Inklusionskongress

Vom 21. bis 26. März findet eine Tagung zum Thema schulische Inklusion statt. Das Besondere: es ist die erste Tagung, die online stattfinden wird.
Eine spannende Idee, denn man kann bequem von Zuhause aus mit dabei sein. Um teilnehmen zu können, muss man sich mit einer E-Mail-Adresse anmelden. 

ALLES INKLUSIV - Homepage

Bonns inklusiver Stammtisch im März

Am 14. März findet wieder Bonns inklusiver Stammtisch ab 18 Uhr im barrierefreien

Haus Müllestumpe
An der Rheindorfer Burg 22
53117 Bonn

statt. Die weiteren Details stehen hier:
http://www.skb-bonn.de/beratungsstelle/stammtisch

Betroffene, Angehörige, Freunde oder Interessierte - jeder ist herzlich willkommen!

Carl-Wilhelm Rößler spricht in der Diskussionsrunde, die übrigen Teilnehmenden hören aufmerksam zu.
Carl-Wilhelm Rößler spricht in der Diskussionsrunde, die übrigen Teilnehmenden hören aufmerksam zu.
Sensibilisierungsparcours des KSL MSI
Sensibilisierungsparcours des KSL MSI
Herr Rößler und Frau Huber-Schallner (Inklusionsbeauftragte der BA)
Herr Rößler und Frau Huber-Schallner (Inklusionsbeauftragte der BA)

KSL Köln auf Fortbildung der Bundesagentur für Arbeit

Anlässlich einer internen Fortbildungsveranstaltung der Bundesagentur für Arbeit in deren Schulungszentrum in Mettmann zum Thema Inklusion behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt haben Christoph Tacken und Carl-Wilhelm Rößler vom KSL Köln die Sichtweise von Mensch mit Behinderung bei einer Podiumsdiskussion und zahlreichen sich anschließenden Gesprächen dargelegt und vertreten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und der beteiligten Jobcenter zeigten sich sehr kreativ und engagiert, um den Gedanken der Inklusion auch bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung voranzubringen. Die vom KSL Köln vorgetragenen Sichtweisen der Betroffenen wurden sehr positiv aufgenommen und geteilt. Auch das KSL für Menschen mit Sinnesbehinderungen aus Essen war auf der Veranstaltung vertreten. Lisa Stiller und Ramona Armbrust informierten zum Thema Barrierefreiheit und ließen zahlreiche BA-Mitarbeiter*innen einen Selbsterfahrungsparcours durchlaufen.

EDELGARD-Logo
EDELGARD-Logo

EDELDARD mobil im Kölner Karneval

Anlaufstelle bei Belästigungen von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum

Das EDELGARD mobil ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen bei Großevents.

Erfahrene und geschulte Fachfrauen hören Ihnen zu und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte nach einer Belästigung, Nötigung oder Vergewaltigung.

Karneval 2019
Die Beraterinnen sind Karneval an allen Tagen erreichbar.
Standort: an der Herz-Jesu-Kirche, Hohenstaufenring

  • Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, 11 bis 1 Uhr
  • Freitag, 1. März 2019, 20 bis 1 Uhr
  • Samstag, 2. März 2019, 20 bis 1 Uhr
  • Sonntag, 3. März 2019, 20 bis 1 Uhr
  • Rosenmontag, 4. März 2019, 20 bis 1 Uhr
  • Veilchendienstag, 5. März 2019, 20 bis 1 Uhr

Das Beratungsmobil ist dann auch über die Telefonnummer 0221 / 221-27777 erreichbar.

Im Mobil erhalten betroffene Frauen und Mädchen:

  • Ein erstes Clearing
  • Professionelle Beratung und Unterstützung
  • Einen sicheren Ort, um auf vertraute Personen zu warten
  • Gegebenenfalls Begleitung zur Polizei, ins Krankenhaus oder zur Anonymen Spurensicherung

Erfahrene Fachfrauen stehen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Sie hören zu und besprechen mit Betroffenen die nächsten Schritte nach einer Belästigung, Nötigung oder Vergewaltigung.

Bei Bedarf kann die hilfesuchende Frau auch zu einem sicheren Ort, zu weiterführenden medizinischen Hilfen etc. begleitet werden.

Weitere Informationen gibt es auch hier: www.beratungsmobil.koeln