Neuigkeiten in Alltags-Sprache.
Im Frühjahr startet die nächste Runde des Angebots „TriTeam“ des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.. TriTeam ermöglicht blinden und sehbehinderten Studierenden, an einem einjährigen Mentoring teilzunehmen. Bewerbungsfrist ist der 8. Februar 2021.
Wie wirken sich verschiedene Gesundheitsbeeinträchtigungen der Studierenden auf den Nachteilsausgleich in Prüfungen aus? Dieser Frage gingen Studierende im Rahmen einer Forschungswerkstatt an der Universität Kassel nach. Sie analysierten dafür alle Anträge auf Nachteilsausgleich von 2012 bis Januar 2020, die von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Universität Kassel gestellt wurden.
Mit dem umfangreichen Relaunch des Portals der ZAB - Zentrale Anlaufstelle Barrierefreiheit der Universität Bielefeld wurde auch das Themenportal Digitale Barrierefreiheit freigeschaltet. Hier finden sich Informationen zur Erstellung barrierefreier Webseiten und Dokumente sowie detaillierte Informationen zu Testmöglichkeiten. Diese und weitere Themen können zugleich über eine a-z Liste aufgerufen werden.
In der REHADAT-Wissensreihe zu Erkrankungen und Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen im Arbeitsalltag ist nun der Band zu Hörbehinderungen erschienen.
Wir möchten auf folgende Veranstaltung am 16. Dezember von 17:00 bis 18:30 Uhr aufmerksam machen: Münchner außerklinischen Intensiv Kongress (MAIK) auf dem Betroffene die Themen „Assistenz im Krankenhaus“, IPREG und Triage vorstellen und diskutieren, die sie im Moment, außer Corona, am meisten beschäftigen. Diese Veranstaltung ist die letzte in einer ganzen Reihe von Online Talks des MAIK.
Liebe Freund*innen und Mitglieder der ISL, viele von uns, die eine Beeinträchtigung haben und deshalb von der Gesellschaft behindert werden, müssen ständig darum kämpfen, ihre Rechte durchzusetzen.
Das zeigt sich im Alltag ganz unterschiedlich:
Leitfaden zu Online-Konferenz-Tools der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE): zum Dokument
Barrierencheck für Konferenzplattformen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands e.V. (DBSV): zum Dokument
Erstmalig werden mit dem Teilhabebericht NRW verfügbare Daten zur Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen in einem wichtigen Referenzdokument dargestellt. Der Bericht enthält Daten und Statistiken in acht Lebensbereichen. Eine Stellungnahme der Monitoring-Stelle UN-BRK:
Offener Brief des Bundesverband behinderter und chronische kranker Eltern e.V. betreffend der Freigabe der Antigen-Schnelltests für Selbstanwendung durch Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sowie Assistenzkräfte und Pflegepersonen in häuslicher Pflege.
Ein interaktives Online-Treffen von Menschen mit Sehbeeinträchtigung und allen Interessierten
Im Rahmen der regelmäßigen Austausch-Treffen Sehbeeinträchtigter Ratsuchender findet am 17. Dezember ab 18 Uhr eine weihnachtliche Lesung über Zoom statt. Die Geschichte „Ein Weihnachtsmann für die Erwachsenen“ liest die blinde Autorin Pilar Baumeister selbst. Im Anschluss sind alle Zuhörer*innen dazu eingeladen am Austausch aktiv teilzunehmen. Auch Ihre Geschichten, Lieder und Gedichte können Sie dazu beitragen.
Aktuell stellt das KSL Münster jeden Freitag eine Frage an seine Follower*innen in den sozialen Medien. Mach mit und antworte auf die Freitags-Fragen!
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte die Bundesregierung auf, für mehr Barrierefreiheit von elektronischen Geräten sowie digitalen Produkten und Dienstleistungen zu sorgen. Dabei müssen auch private Unternehmen in die Pflicht genommen werden.
Ab sofort ist das Praxishandbuch zum Projekt CREABILITY erhältlich. Es liefert auf über 150 Seiten nützliche Anleitungen und Checklisten, um Kreativangebote in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik zu gestalten – für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Un-Label Performing Arts Company hat das vom EU-Programm ERASMUS+ geförderte Projekt koordiniert, an dem außerdem die TU Dortmund und die griechische Non-Profit-Organisation SMouTh beteiligt waren.
Auch wir freuen uns auf die Vorweihnachtszeit. Um euch die Zeit bis zur (in diesem Jahr besonders) verdienten Festtagspause zu versüßen, startet am 1. Dezember unser Adventskalender. Schaut vorbei!
Mit dem „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November starten die jährlichen „Orange Days“, die mit vielfältigen Aktionen sichtbare Signale gegen Gewalt an Frauen setzen.