Neuigkeiten in Alltags-Sprache.


Schulung Arbeitsrecht im Arbeitgebermodell für persönliche Assistenz

Arbeitsrecht für Arbeitgeber mit Behinderung im Arbeitgebermodell (persönliche Assistenz)

Termin: 15.12.2017 von 10 bis 18 Uhr

Referentin: Frau RA Woocker (Arbeitsrechtlerin)
Veranstalter: Sozialhummel e.V. Bonn

KSL Köln spricht auf Veranstaltung des Sozialgerichts Köln zum BTHG

Am 8. November 2017 veranstaltete das Sozialgericht Köln einen Informationsabend unter anderem zum Bundesteilhabegesetz (BTHG). Carl-Wilhelm Rößler vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln referierte unter dem Titel „Fluch und/oder Segen: Auswirkungen des BTHG aus Sicht der Betroffenen“ über die positiven und negativen Aspekte des Bundesteilhabegesetzes. Er gelangte zu der Schlussfolgerung, dass dieses viel eher ein Fluch als ein Segen für Menschen mit Behinderung sei.

NRW-Bauministerin: Keine Quote für Rollstuhl-Wohnungen

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach teilte mit, dass es eine verbindliche Quote für rollstuhlgerechte Wohnungen vorerst nicht geben werde. Damit wird eine von der Vorgängerregierung beschlossene Quote in der Landesbauordnung gekippt.

Filmpremiere »Grenzverletzungen« über sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen gegenüber Menschen mit Behinderung

Am 05.12.2017 findet um 19:00 Uhr im Rex Filmtheater in Wuppertal (Kipdorf 29) die Premiere der Filmreihe »Grenzverletzungen« über sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen gegenüber Menschen mit Behinderung statt. Der Eintritt in die Veranstaltung kostet 5,- EUR (SchülerInnen und StudentInnen frei)

Im Anschluss an die Filmaufführung gibt es eine Publikumsdiskussion. Kartenreservierungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Foyer des Kinos abgeholt werden.

Stellenausschreibung pädagogische/r Mitarbeiter/in

Der Verein Selbstbestimmt Leben in Nordhessen e.V. Beratungsstelle in Kassel sucht zum 1. Januar 2018 eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in (mit Abschluss Sozialarbeit/-pädagogik - BA/MA/Diplom - oder vergleichbare Berufsgruppe) in Vollzeit. Man rechnet damit, dass im Bereich der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) mindestens eine Vollzeitstelle zu besetzen sein wird. 

Schwerpunkte der Tätigkeit sind

Befragung "Inklusion am Arbeitsplatz"

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) möchte im Rahmen einer Studie eine Befragung zum Thema „Inklusion am Arbeitsplatz - das Bundesteilhabegesetz und deren Auswirkung auf die Betroffenen“ durchführen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Befragten eine Schwerbehinderung haben und aufgrund dessen eine Arbeitsassistenz in Anspruch nehmen. Zusätzlich sollten diese mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sein.

Stellenausschreibung Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin

Das Team des BiBeZ e.V. sucht zum 01.02.2018 eine Sozialarbeiterin/  Sozialpädagogin (Dipl./B.A.) in Teilzeit (80%), unbefristet

 

Ihre Aufgaben:

Psychosoziale Beratung von Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung
Hilfestellung bei sozialrechtlichen Fragen sowie
Planung und Durchführung von unterschiedlichen Angeboten
für Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung,
inklusiv für alle Frauen
für Fachkräfte und Interessierte
für alle Menschen
Weitere Arbeitsschwerpunkte sind:

Veranstaltungen für Menschen mit Sinnesbehinderung barrierefrei planen

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für Menschen mit Sinnesbehinderung hat eine Broschüre mit dem Titel "Veranstaltungen für Menschen mit Sinnesbehinderung barrierefrei planen" herausgegeben.

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Diskriminierungen melden!

Sie haben eine diskriminierende Erfahrung gemacht oder beobachtet? Das Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) bietet Ihnen eine rechtliche Einschätzung zu Ihrem Fall, damit Sie über das weitere Vorgehen entscheiden können.

Falls Sie keine Beratung suchen, sondern das Erlebnis dokumentieren möchten, wird die ADS es registrieren. Damit helfen Sie bei der politischen Arbeit der ADS. Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, Sachverhalte anonym mitzuteilen. Die Angabe Ihres Namens ist daher freiwillig.

Entschädigungsleistungen bei Gewalterfahrungen in Heimen des LVR/LWL

Wer Gewalterfahrungen in Heimen des Landschaftsverband Rheinland (LVR) oder Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemacht hat, kann Entschädigungsleistungen beantragen.

Bereits 2016 wurde vom Bund und den Ländern ein Fonds für behinderte Menschen eingerichtet, die als Kinder in Behindertenheimen und Psychiatrien Opfer von körperlicher und sexualisierter Gewalt geworden sind oder unentgeltlich in Heimen arbeiten mussten.