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Über einen Spiegel ist durch einen Türrahmen ein Beratungszimmer zu erkennen, in dem auf Teppichboden ein weich gepolsterter Stuhl neben einen gläsernen Beistelltisch steht. Dahinter an der Wand hängt ein Bild und es stehen verschiedene Deko-Artikel auf einer verlängerten Fensterbank.

Gemeinsam mit dem Kölner Netzwerk gegen Feminzide „Wir wollen uns lebend“ waren KSL.Köln-Mitarbeiterinnen Luisa Kempf und Lena Ingenhaag am 3. Juli 2026 zu Gast in der Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. in Köln-Ehrenfeld.

Drei Beraterinnen empfingen den Besuch herzlich und erzählten von ihrer Arbeit sowie den Themen, die für die Beratungsstelle zurzeit besonders relevant sind. In der Gesprächsrunde wurde darüber gesprochen, was es für guten Gewaltschutz braucht und wie sich die Gruppen zukünftig vernetzen können. 

Während rechtspolitische Kräfte erstarken, antifeministische Haltungen mehr und mehr verbreitet werden und Frauen wie queere Personen tagtäglich der Gefahr ausgesetzt sind, Gewalt zu erfahren, ist es von besonderer Bedeutung, Beratungsstellen, Bildungs- und Vernetzungsangebote zu stärken. Gerade im Hinblick auf Frauen mit Behinderung, die zwei- bis dreimal häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt von Gewalt betroffen sind, gleichzeitig aber kaum Zugang zu Beratungs- oder Therapieangeboten haben, ist der Ausbau des Gewaltschutzes elementar. 

Die Beratungsstelle FrauenLeben e.V. berät vor allem zu den Themen häusliche und sexualisierte Gewalt sowie Essstörungen und bietet mitunter psychosoziale Beratung für Frauen*, die Bürgergeld beziehen, an. 

Das KSL.Köln bedankt sich bei den freundlichen Beraterinnen von FrauenLeben e.V. und ihr unermüdliches Engagement für Frauen und freuen uns auf weiteren Austausch!