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Markt der Möglichkeiten in Pulheim

KSL.Köln-Mitarbeiterinnen Ira Vogt und Lena Ingenhaag stehen einem Tisch, auf dem zahlreiche Broschüren ausliegen, und dem KSL-Banner im Hintergrund.

Am 24. April 2026 war das KSL.Köln zu einem Markt der Möglichkeiten im Pulheimer Rathaus eingeladen. 

Dieser fand im Rahmen einer Projektwoche zum Thema (häusliche) Gewalt statt, die vom Pulheimer Netzwerkes gegen häusliche Gewalt organisiert wurde. 

In diesem Netzwerk sind die Gleichstellungsbeauftragte, das Jugendamt, die Koordinierungsstelle für Seniorenfragen, die Fachberatung Migration, Integration und Ehrenamt, sowie die Familien- und Erziehungsberatung der Stadt Pulheim vertreten. 

Die Veranstaltung sollte auf verschiedene Gruppen von Betroffenen aufmerksam machen und Raum zum Austausch der verschiedenen Träger bieten. Auch interessierte Bürger*innen waren eingeladen, sich zu informieren. Es wurde angeregt miteinander gesprochen und sich auf den unterschiedlichsten Ebenen vernetzt.

Vertreten waren unter anderem der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM), die Koordinierungsstelle der Frauenhäuser, die lokalen Frauenhäuser und unterschiedliche Abteilungen des Jugendamtes. 

Ira Vogt und Lena Ingenhaag informierten am KSL-Stand über die Arbeit der KSL.NRW, des KSL.Köln und des Kölner Trägervereins Selbstbestimmt Leben Behinderter e.V..

Im Hinblick auf das Thema der Projektwoche betonten sie die Relevanz, das erhöhte Risiko für Menschen und vor allem Frauen mit Behinderung, Gewalt zu erfahren, nicht zu unterschätzen und zu übersehen. 

Dabei wurde einerseits (ausbaufähige) Barrierefreiheit zur Sprache gebracht und es entstanden Kontakte und Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit. Dies betrifft unter anderem Seminare für FSJler*innen, Informationen zu Barrierechecks oder die Vermittlung an Beratungsangebote für einen geflüchteten Jungen mit Behinderung. 

Das KSL.Köln bedankt sich für die Einladung der Stadt Pulheim und die damit verbundene Möglichkeit des Austausches!