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Vortag „Soziale Rechte durchsetzen“ in Erkelenz

Wolfgang Thiems (KSL.Köln-Projektleiter) spricht vor einer Gruppe in einem Seminarraum.

Am 22. April 2026 war Wolfgang Thiems von KSL.Köln von der EUTB Heinsberg eingeladen, um einen Vortrag zu halten. Das Treffen fand im Martin-Luther-Gemeindehaus in Erkelenz statt. 

Im Rahmen des Vortrages wurde die Broschüre KSL_Konkret 9 „Soziale Rechte durchsetzen“ vorgestellt. Für die Veranstaltung hatten sich rund 15 Personen angemeldet. Die Zuhörer*innenschaft bestand aus EUTB-Mitarbeitenden sowie anderen Interessierten und Ratsuchenden.  
Nachdem Wolfgang Thiems kurz auf die Zuständigkeiten der Sozialgerichte auf verschiedenen Ebenen eingegangen ist, sprach er über die möglichen Schritte, die nach der Antragstellung mit einem negativen Bescheid folgen können. So ging er einerseits darauf ein, was in einem Bescheid enthalten sein muss, um gültig zu sein. Danach fasste er die Punkte zusammen, die in einem schriftlichen oder mündlichen Widerspruch wichtig zu bedenken sind. Ferner erklärte er, wann bzw. wie eine Untätigkeitsklage und später auch eine Klage umgesetzt werden können und welche Fristen dabei zu beachten sind. Anschließend stellte Wolfgang Thiems dar, in welcher Situation Kläger*innen in Berufung oder auch Revision gehen können. Zuletzt gab er noch einen Überblick über mögliche Kosten eines Verfahrens und wo sich Betroffene Unterstützung suchen können. 

Zwischendurch bot Wolfgang Thiems Raum für Fragen, der von einigen Teilnehmenden genutzt wurde. Auch im Anschluss an den Vortrag kamen noch Gespräche mit Ratsuchenden zustande.

Weitere Informationen über den Umgang mit Bescheiden, die beantragte Leistungen nicht bewilligen, finden Sie in unserem KSL.Konkret 9. 

Das KSL.Köln bedankt sich bei der EUTB Heinsberg für die Einladung und den interessanten Austausch! 

Auf einem Tisch liegen verschiedene Broschüren aus. Im Hintergrund steht ein Banner der EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung) mit der Aufschrift "Unabhängig beraten, selbstbestimmt teilhaben".