Am 20. Mai fand ein weiterer Praxisdialog zum Persönlichen Budget statt. Verschiedene Vertreter*innen von Beratungsstellen aus dem Rhein-Sieg Kreis, der Stadt Bonn sowie aus Euskirchen und die für diese Regionen zuständigen Fallmanager*innen und Teamleiter*innen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR).

Nachdem die Teilnehmenden sich selbst und ihre Arbeit vorgestellt hatten, wurde gemeinsam die bestehenden Berührungspunkte und Schnittstellen in der täglichen Arbeit herausgearbeitet und benannt. Anschließend wurde durchaus kontrovers, jedoch jederzeit konstruktiv diskutiert, wie man die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beteiligten verbessern könne.

Besonders kontrovers wurde die Frage diskutiert, ob Menschen aufgrund ihrer behinderungsbedingten Beeinträchtigungen im Einzelfall als nicht budgetfähig angesehen werden können oder nicht. Hierzu vertritt das KSL Köln die Auffassung, dass alle Menschen Budget für dich sind, wenn auch teilweise nur mit Unterstützung durch eine Budgetassistenz.

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