Der Workshop "Prävention und Behinderung" war als Vor-Ort- Veranstaltung für April geplant, aber da kam dann anders ....

So entschlossen wir uns im Sommer diesen Workshop als Online Seminar anzubieten und diesmal in Kooperation mit dem KSL-Münster und der Kollegin Natascha Schlenstedt durchzuführen. Wir waren sehr gespannt, wer sich auf dieses Experiment einlassen würde. Daher waren wir umso erfreuter, dass sich 24 Teilnehmer*innen von sehr verschiedenen Einrichtungen und Trägern angemeldet hatten. Sie kamen aus Düsseldorf, Bonn, Brühl, Münster, Frechen, Köln, Euskirchen, Herten und Bremen.

Während des Workshops gab es Inputs zu Begriffsbestimmungen, zur Zielgruppe, zu möglichen Täter*innen, aber besonders wichtig war es gemeinsam sowie Träger- und Einrichtungsübergreifend  daran zu arbeiten, wie die Gefahren Opfer zu werden minimiert werden können. Und zwar geltend sowohl für die behinderten Menschen als auch für die Mitarbeiter*innen der Einrichtungen. Es gelang die Teilnehmenden in einen lebhaften Austausch zu bringen, dabei halfen Skallierungsfragen, die Arbeit im Plenum und in Kleingruppen.

Dieser Austausch hat allen Teilnehmenden sehr gut gefallen und gut getan. Viele Ideen wurden für die zukünftige Arbeit mitgenommen, wie z. B. Bewohner*innen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter*innen zu beteiligen, Nutzer*innen bei den Teams zu beteiligen, die Bewohner*innen konkreter zu befragen oder Gedanken wie  "nicht die Bewohner*innen müssen sich anpassen, sondern die Mitarbeitenden":

Die Teilnehmenden sind an einer gemeinsamen Weiterarbeit interessiert, so dass wir mit dieser Gruppe weitere regelmäßige Arbeitstreffen vereinbart haben. Darauf freuen wir uns sehr.

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