Am 9. Dezember begaben sich zwölf Studierenden der Katholischen Hochschule Köln zusammen mit Christoph Tacken vom KSL Köln auf einen dreistündigen Parforceritt durch das Thema "Behinderung". Die angehende Pflegewissenschatlerinnen und -wissenschaftler berichteten zunächst von ihren beruflichen und persönlichen Berührungspunkten zu diesem Thema. Dort wurde bereits sichtbar, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon tiefergehend mit "Behinderung" beschäftigt haben. Denn es entwickelten sich immer wieder lebhafte Diskussionen zu unterschiedlichsten Aspekten, wie z.B. Barrierefreiheit, Behinderung in der Gesellschaft, Vergleiche zu anderen europäischen Ländern und Teilhabe. Diese Diskussionsfreudigkeit sollte auch den Rest des Vormittags äußerst positiv prägen. Christoph Tacken stellte die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, das Peer-Counseling, die KSL und die EUTB vor. Aktiv wurden die Studierenden dann in einer Selbsterfahrung mit den Aspekten Blindheit und Assistenz. Abgerundete wurde das Seminar mit dem Gedankenaustausch zu den Themen Selbstbestimmung, (un)sichtbare Behinderungen, Disability-Pride, WIR und DIE - Mentalität, Heterogenität der Behindertenbewegung und Behinderung als Identität. Vielen Dank an Dozent Mark Heidrich und die Studierenden für den intensiven und inspirierenden Austausch.