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Mad Pride 2026

Viele Menschen stehen auf und vor einer Bühne verteilt. Einige musizieren mit verschiedenen Instrumenten, andere sind Zuschauer*innen. Die Situation spielt sich vor dem Schauspiel Köln ab.

Am 24. Mai fand im Rahmen des Sommerblut-Kulturfestivals die Mad Pride in Köln statt: Eine Demonstration für die Rechte, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung und Behinderung. KSL.Köln-Mitarbeiterin Lena Ingenhaag war dabei, um mit den anderen Teilnehmer*innen solidarisch für Inklusion und Teilhabe einzustehen. Die Demonstration begann mit Redebeiträgen von unter anderem RAR (Richtig am Rand)-Vertreter Reiner Mathée, der auf die Mehrfachdiskriminierung von queeren Menschen mit Behinderung aufmerksam machte, sowie einer Freundin von Pedro C., der seit einem gewaltvollen Polizei-Einsatz, in dem er sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, im Koma liegt. Ziel war es, auf Missstände im Umgang mit und der Versorgung von psychisch erkrankten Personen sowie die strukturelle Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.

Mit musikalischer Begleitung vom Kunstorchester Kwaggawerk sowie der Percussion-Band Mama Afrika zog die Demo vom Wiener Platz über die Mülheimer Freiheit bis zum Schauspielhaus. Dort gab es bei strahlendem Sonnenschein mit viel Publikum weitere Musik- und auch Redebeiträge.

KSL.Köln-Mitarbeiterin Lena Ingenhaag läuft beim Demozug mit. Sie hält ein Schild mit der Aufschrift "Teilhabe ist ein Menschenrecht" in der Hand.